Back to Racing! EES #3 Reschenpass

Bodenproben erfolgreich entnommen!

Back to Racing! EES #3 Reschenpass
31. Juli 2015 Rene Haas

Nach mehreren Jahren Abwesenheit vom Renngeschehen ist ein Teil des Vorstands von WOFFM am letzten Wochenende mal wieder gegen die Uhr gefahren. Für den Verein waren Johannes Weinkauff, Manuel Rinn und Robert Meyer am Start. Da es zum dritten Stop der European Enduro Series (EES) an den Reschenpass ging, starteten wir bereits am Freitagmorgen aus Frankfurt. Nach ca. 6 Stunden Fahrt wurden erstmal die Startnummern abgeholt und das lokale Angebot an Campingplätzen ausgecheckt, was ziemlich überragend war. Nach dem Einchecken und Zeltaufbau etc. wurden noch die Minigolf- und Tischtennisanlage des Campingplatzes unsicher gemacht.

Abbildung 1: Erstmal den Schlafpalast aufbauen.

Am nächsten Morgen ging es gegen 9 Uhr los auf die Trails, da alle der sechs Stages einmal abgefahren werden mussten vor dem Rennen am Sonntag. Bei 2500hm bergab und über 50km Länge insgesamt konnten wir davon ausgehen, dass wir wohl einige Stunden unterwegs seien würden. Nach der ersten Abfahrt bestätigte sich diese Vermutung. Vor allem fragten wir uns aber wie man die Stage mit fast 700hm am Stücken fahren sollte, ohne dass einem die Unterarme explodieren. Zum Glück mussten diese Stage nur die Lizenzfahrer am kommenden Tag fahren, sodass nur Robert direkt davon betroffen war. Allerdings stellten die anderen Stages auch eine ziemliche Herausforderung hinsichtlich der Länge dar, waren insgesamt aber etwas entspannter zu fahren, sodass wir unterm Strich eine Menge Spaß hatten. Lediglich Stage 2 ließ mit zwei ordentlichen Uphills in der Stage und einem langen Anstieg davor nichts Gutes erahnen für den kommenden Tag. Zum krönenden Abschluss des Trainings bekamen wir auf dem Rückweg zum Campingplatz noch eine ordentliche Dusche ab. Wir konnten also davon ausgehen, dass sich die Trails zum nächsten Tag nochmal ordentlich verändern würden.

Abbildung 2: Manuel genießt die Aussicht auf die Berge und echte Singletrail-Piloten beim Training

Am Sonntag hieß es dann erstmal früh aufstehen, da wir um kurz 9 Uhr starteten. Auf der ersten Stage wurden dann unsere Befürchtungen hinsichtlich der veränderten Streckenverhältnisse bestätigt. (Johannes schaffte es sogar noch sich auf den 300m Trail zwischen Bergstation und Stagestart in die Botanik zu befördern aufgrund der matschigen Verhältnisse.) Danach kam der einzige lange Uphillpart (ca. 350hm) ohne Liftunterstützung, den wir allerdings alle locker innerhalb der Transferzeit schafften. Da inzwischen die Sonne rausgekommen war, mussten wir uns um den Grip in den kommenden Stages nicht mehr so viele Sorgen machen. Manuel schaffte es trotzdem zwei Bodenproben auf Stage 3 zu nehmen. Getoppt wurde dies nur noch von Roberts zwei Stürzen auf dem Transfer zur Stage 5, wovon einer zielgenau in einem der wenig verbliebenen Matschlöchern endete. Nach der sehr spaßigen fünften Stage teilte sich der Trupp auf, da Robert wegen seinem Plastikkärtchen vom BDR noch die sechste Stage fahren durfte/musste, während die anderen beiden Richtung Ziel rollen und dort bereits ihr Feierabendbier genießen konnten. Nachdem Robert die letzte Stage überlebt hatte, ohne dass seine Unterarme explodierten (auch wenn es sich so anfühlte als ob sie dies tun würden) und noch einmal um den Reschensee gefahren war, wurde er vom Rest der Truppe im Zielbereich mit einer wohlverdienten Hopfenkaltschale empfangen.

Abbildung 3: Im Training blieb noch Zeit für ein kurzes Shooting vor der Bergkulisse.

Am Ende belegte Johannes den 68. (40:55 min) und Manuel den 58. Platz (39:05 min) in der Klasse Men Amateur. Robert wurde 39. (42:39 min) in der Klasse Men Elite. Angesichts unserer Ambitionen waren die Ergebnisse durchaus zufriedenstellend. Letztendlich ließen sich aber nur zwei Schlüsse aus den Ergebnissen ziehen: Mehr trainieren oder Schönsaufen? Wir entschieden uns für das was erstmal kurzfristig mehr Erfolg versprach.

Unterm Strich muss man aber sagen, dass wir eine Menge Spaß hatten und zufrieden waren mit dem Verlauf des Wochenendes. Gerade da das Gebiet am Reschenpass, welches jetzt auch außerhalb des Rennbetriebs geöffnet ist, wahnsinnig viele endloslange Trails in einer sehr schönen Landschaft bietet. Für uns geht es in zwei Wochen beim Enduro-One Rennen am Dünsberg weiter. Dort werden wir mit einer deutlich größeren Gruppe vertreten sein, sodass ihr uns im Fahrerlager und auf den Trails nicht übersehen könnt. Wenn ihr euch uns anschließen wollt oder Fragen habt, seid ihr herzlich eingeladen dort auf ein Bier vorbeizukommen. Oder schaut einfach mal im Forum vorbei. Dort ist die Planung des Rennens im vollen Gange.

Bis dann!

0 Kommentare

Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*