Über WOFFM

Wheels over Frankfurt Radsport e.V.

Der heutige Radsport-Verein »Wheels over Frankfurt« war zunächst die Idee von drei Mountainbike-begeisterten aus dem Raum Frankfurt, die in der Werkstatt des „Bicycles“-Fahrradshops in Frankfurt geboren wurde. Aus dieser frühen Idee entstand im Laufe der Jahre ein Radsportverein, der zum Sprachrohr von Mountainbikern und zum Vermittler zwischen Radsportbegeisterten, Behörden und Presse im Rhein-Main-gebiet wurde.

Die Geschichte von Wheels over Frankfurt Radsport e. V.

Geplant war zunächst eine Homepage, auf der sich die Biker aus der Frankfurter Gegend zu Touren verabreden und Fotos tauschen konnten. Aus diesen ersten Gehversuchen entwickelte sich in kurzer Zeit eine feste Gruppe, die sich regelmäßig zum Downhill- und Streetfahren traf. Aus den damaligen Treffen entwickelten sich die beliebten Streetsessions, an denen mitunter bis zu 100 begeisterte Radsportler teilnahmen.
»Wheels over Frankfurt« wuchs aus seinen Kinderschuhen und entwickelte sich zur eigenständigen Marke. Kein Wunder dass zu dieser Zeit die Behörden auf uns aufmerksam wurden und schließlich an uns herantraten. Die Untere Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises schlug vor, einen Verein zu gründen der zukünftig als Betreiber für eine legale Downhillstrecke fungieren sollte. Gesagt, getan! Die Vereinsgründung erfolgte im Jahre 2004 und gilt seither als Meilenstein unserer Vereinsgeschichte

Seit 2006 ist der Verein unter dem Namen „Wheels over Frankfurt Radsport e.V.“ nicht nur beim Amtsgericht Frankfurt eingetragen, sondern auch anerkannter Sportverein und Mitglied des Hessischen Radfahrerverbandes und des Landessportbundes Hessen. Die Hoffnungen, die uns die Untere Naturschutzbehörde vor der Vereinsgründung gemacht hatten konnten leider nicht sofort erfüllt werden. Zuerst musste ein geeignetes Gelände für die Einrichtung der Downhillstrecke gefunden werden. Ein schwieriges Unterfangen, in einer Zeit, in der sich der Hochtaunuskreis dazu entschloss, den Publikumsverkehr auf dem Großen Feldberg zu reduzieren, womit der attraktivste Berg im Umland Frankfurts als Standort wegfiel.
In der Folge wurde ein Konzept für eine alternative Downhillstrecke in der Nähe des Taunus-Quarzit-Werks in Friedrichsdorf erarbeitet, das jedoch von den dortigen Behörden ohne die Angabe von Gründen abgelehnt wurde. Neben den Bemühungen um eine legale Trainingsmöglichkeit wuchs schon damals das Engagement im Downhill-Rennsport. So entstand das „Wheels over Frankfurt Downhill Racing Team“ das über Jahre ein fester Bestandteil der Downhill Bundesliga bzw. später des „Mountainbike-Rider-Cup“  und noch später des „IXS German Downhill Cup“ war. Die Mitgliederbasis des Vereins wuchs und plötzlich waren wir nicht nur Sprachrohr der Frankfurter Mountainbiker sondern bemühten uns ebenfalls um legale Trainingsmöglichkeiten an weiteren Orten im Rhein-Main-Gebiet.

Sprachrohr von Radsportlern in Frankfurt

Im Jahr 2008 startete der Verein mit der Aktion »Rettet die Rinne« eine Legalisierungskampagne für die Downhillstrecken am Frankenstein bei Darmstadt-Eberstadt. Zu dieser Zeit begann die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB) sich ebenfalls für die Belange der Gravity-Fraktion einzusetzen und seither bemühen WOFFM und die DIMB sich gemeinsam um Aufklärung sowie die Legalisierung von Downhill- und Freeridestrecken. Aus dieser Zusammenarbeit wuchs die gemeinsame Aktion zum neuen hessischen Waldgesetz, die im Jahr 2013 dazu führte, dass ein Waldgesetz vom Hessischen Landtag verabschiedet wurde, das erstmals Grundlegende Regeln für das Miteinander von Fahrradfahrern und anderen Waldnutzern gesetzlich festlegt und die Einrichtung von Downhillstrecken vereinfacht.

Seit 2011 ist WOFFM mit der Gemeinde Schmitten, dem Hochtaunuskreis sowie dem Forstamt Königstein in Gesprächen um die Einrichtung von legalen Downhillstrecken am Feldberg zu ermöglichen. Aus den anfänglich noch waagen Gesprächen wurde im Juni 2014 ein Gestattungsvertrag für die Errichtung von zwei offiziellen Vereinsstrecken auf der Nordseite des Großen Feldbergs